|
2339 wird Arias als einziges Kind des Bajoranischen Architekten Keras und seiner Frau Elia geboren. Die Schwangerschaft war in den Jahren der Besetzung keinesfalls ein geplanter Zustand. Sofort nach der Erkenntnis ziehen sich die werdenden Eltern in die Bergsiedlung Nalaich zurück. In den Bergen finden sie zwar Schutz, jedoch sind sie gezwungen immer wieder umzuziehen, um sich den Cardassianern zu entziehen.
Seine Eltern versuchen Arias eine möglichst unbeschwerte Kindheit zu verschaffen, doch die Zeichen der Zeit machen dies beinahe unmöglich. Der Hass sowohl gegen die Besetzer als auch der Zustand liegen ihm bereits in der Wiege.
Seine Schulische Bildung erhält der junge Bajoraner von seinen Eltern und den Dorfältesten. Er erweist sich als ein sehr begabtes Kind, was nur bedingt gefördert werden kann.
2349 Seine Kindheit endet, als seine Mutter und er auf einen Trupp Cardassianer treffen. Elia schafft es noch rechtzeitig ihren Sohn hinter Steinen zu verstecken und wehrt sich gegen die Angreifer. Hilflos muss Arias dabei zusehen, wie seine Mutter hingerichtet wird.
Sein Vater kümmert sich ab diesen Zeitpunkt alleine um seinen Sohn und muss im Laufe der Jahre immer wieder viele Diskussionen in Kauf nehmen seinen Sohn nicht an den vorherrschenden Kampf zwischen den Besetzern und den Wiederstand zu verlieren.
2356 tritt Arias, gegen den Willen seines Vaters, in eine Widerstandsbewegung ein. Er sehnt sich nach Rache für den Tod der Mutter und möchte die Zustände auf Bajor nicht mehr nur hinnehmen. Es kommt zu einem Streit zwischen Vater und Sohn infolge dessen Arias davonläuft.
Mit den Jahren ist Arias maßgeblich an mehreren Aktionen seiner Wiederstandszelle beteiligt. Er gerät niemals in Bedrängnis oder ernsthafte Gefahr. Der Übermut treibt ihn immer wieder zur Annahme von scheinbar undurchführbaren Aufgaben.
Erst 2362 verlässt Arias sein Glück. Bei dem Versuch einen Stützpunkt der Cardassianer in der Nähe der Stadt Ciraban zu sabotieren wird Arias erwischt.
Zwei junge Cardassianischen Soldaten verfolgen den Bajoraner und treiben ihn in eine Sackgasse eines Medizinischen Labors.
Die Verfolger haben nur Hohn und Spott für Arias übrig. Doch anstatt ihn mitzunehmen oder gar zu töten machen sie sich einen Spaß daraus ihn in eine der vorhandenen Stasiskammern zu sperren. Als sie gehen sprengen sie den Zugang und sind sich mehr als sicher, dass der Bajoraner auf keinen Fall überleben wird.
2399 gleicht Ciraban nur noch einer Ruine. Selbst die Trümmerbudler haben die alte Stadt längst verlassen. Eine Gruppe von Studenten der Bajoranischen Universität für Architektur befinden sich im Mai des Jahres zu Forschungszwecken in der alten Stadt. Durch einen Zufall entdeckt einer der Studenten das beinahe noch intakte Medizinische Labor und somit auch Keon Arias.
Mit angeforderter Hilfe können sie den Bajoraner befreien und erkennen zu Aller Erstaunen, dass der Mann nach nun mehr 27 Jahren noch am Leben ist.
Die kommenden zwei Jahre befindet sich Arias in medizinisch, sowie psychologischer, Betreuung. Die lange Zeit in der Stasiskammer hat seinen Körper vollkommen ausgezerrt. Auf lange Sicht, so ist von Anfang an klar, wird Arias einige Defizite davontragen [siehe Medizinische Akte]. Sein Psychischer Zustand ist sehr instabil und für ihn ist beinahe unmöglich
zu akzeptieren, dass alles was er kannte nicht mehr war. Auch die vorherrschende politische Situation, sowie die Gewissheit, dass nach dem Ende Besatzung, die Bajoranische Regierung sich der nächsten Macht unterwerfen will - der Föderation - kann er nicht akzeptieren.
Unkontrollierte Wutanfälle machen es allen beteiligten schwer an ihn heranzukommen. Das ganze entspannt sich erst, als einer der beteiligten Ärzte herausfindet, dass Arias Vater noch immer lebt. Er arrangiert ein Treffen von Keras und seinen Sohn, die sich nach ihrem Streit 2356 nicht mehr gesehen hatten.
Dankbar nimmt Arias diese Chance war. Sein Vater, ein mittlerweile alter Mann, der nach dem Tod seiner Frau alleine geblieben war, versucht ihm die Augen zu öffnen. Er wünscht sich, dass Arias jetzt, nach all den Tragischen Momenten in seinem Leben, versucht glücklich zu werden. Er erreicht seinen Sohn mit seinen Worten und weckt in dem noch immer jungen Mann den Wunsch zu leben.
2400 schläft Keras friedlich ein und wirft Arias erneut einige Schritte zurück. Ein weiteres Jahr befindet sich der Bajoraner in medizinischer Behandlung. Der Tod seines Vaters lässt ihn erkennen, wie wertvoll das Leben ist und das es trotz aller Rückschläge Wert ist gelebt zu werden. Keras Leben war durchweg gezeichnet von Schicksalsschlägen, doch als er ihn wiedersah konnte Arias erkennen das er keinen Augenblick bereute. So wie sein Vater,
möchte er auf ein erfülltes Leben zurückblicken können, wenn seine Zeit eines Tages kommen würde.
Seine Vergangenheit und Überzeugung bringt ihn zu dem Entschluss sich im Bajoranischen Militär zu engagieren. 2401 beginnt er seine Grundausbildung und das Studium an der Militärakademie. Auf seinen neuen Lebensweg fühlt er sich wohl, jedoch verlässt ihn niemals das Gefühl fehl am Platz zu sein. Nur in sowohl taktischen Manövern oder Feldübungen vergisst er, dass sein Leben dazu bestimmt war eigentlich vor 27 Jahren zu enden.
2405 wird er zum 2nd Lieutenant befördert und tritt seinen offiziellen Dienst an. Seine harsche und teilweise engstirnige Sicht bereitet ihm immer wieder Probleme. Sein Denken unterscheidet sich von den gegenwärtigen Ansichten der Moral, vielen ist der Einsatz von Arias zu riskant. Daher erfüllt er meist nur den Posten der Reserve, wenngleich in ihm eine Menge Potenzial schlummert.
2409 erkennt dies auch Colonel Al-Sadi Orias. Er ist Begründer einer Spezialeinheit von Sicherheitsleuten, mit Militärischen Vorkenntnissen, die von den Bajoranern, der Föderation und anderen Großmächten zur Sicherung hochrangigen Politikern, Botschaftern oder Respektpersonen angestellt wird. Die Isis Organisation existiert seit vielen Jahrzehnten und hat im Föderationsraum einen hervorragenden Ruf. Arias lässt sich auf eigenem Wunsch auf detached duty zu Isis versetzen. Im Bajoranischen Militär bleibt er weiterhin aktiv, untersteht aber nun direkt Colonel Al-Sadi.
2411 führt Arias ein Auftrag als Chef der Sicherheit einer Gruppe Politiker an Bord der USB Atlantis.
|