Keon Arias

 

Keon Arias - Personenschützer der Isis Organisation
 
Position: Leiter Personenschutz
Dienstgrad: 1st. Lieutenant (baj. Militär)
Abzeichen: 

Vita brevis

(reales Alter / physisches Alter)
2339 Geburt auf Bajor
2356 Eintritt in eine namentlich unbekannte Widerstandsbewegung
2362 - 2399 (23/60) Zeit in Stasis
2399 (23/60) Entdeckung des Medizinischen Labors, Keon wird befreit
2399 - 2401 (25/62) Medizinische & Psychologische Behandlung
2401 - 2405 (29/66) Studium an der Bajoranischen Militärakademie, Beförderung zum 2nd Lieutenant
2405 - 2409 (33/70) Militärdienst, Beförderung zum 1st Lieutenant, Versetzung auf eigenen Wunch zu Isis
2409 - 2411 (35/72) Dienst innerhalb der Sicherheitseinheit
2411 (35/72) Keon wird dazu verpflichtet das Sicherheitsteam zu leiten, das auf der USB Atlantis zum Schutz der Politiker
angefordert wird

 
Allgemeine Angaben
Name: Keon
Vorname: Arias
Spieler: Jessy
Spezies: Bajoraner
Geschlecht: männlich
Geburtsdatum: 2339
Heimat: Nalaich, Bajor
Körpergröße: 193 m
Körpergewicht: 85 kg
Hautfarbe:hell
Augenfarbe:hellgrün
Haartracht: rot/braun
Auftreten: (siehe psych. Profil)
Familienstand:ledig
Angehörige:
Vater
: Keon Keras, Architekt, 2299 - 2400
Mutter: Keon Elia, Malerin, 2301 - 2349
Religion / Glaube: Bajoranischer Prophetenglaube
Werdegang

2339 wird Arias als einziges Kind des Bajoranischen Architekten Keras und seiner Frau Elia geboren. Die Schwangerschaft war in den Jahren der Besetzung keinesfalls ein geplanter Zustand. Sofort nach der Erkenntnis ziehen sich die werdenden Eltern in die Bergsiedlung Nalaich zurück. In den Bergen finden sie zwar Schutz, jedoch sind sie gezwungen immer wieder umzuziehen, um sich den Cardassianern zu entziehen.

Seine Eltern versuchen Arias eine möglichst unbeschwerte Kindheit zu verschaffen, doch die Zeichen der Zeit machen dies beinahe unmöglich. Der Hass sowohl gegen die Besetzer als auch der Zustand liegen ihm bereits in der Wiege.
Seine Schulische Bildung erhält der junge Bajoraner von seinen Eltern und den Dorfältesten. Er erweist sich als ein sehr begabtes Kind, was nur bedingt gefördert werden kann.

2349 Seine Kindheit endet, als seine Mutter und er auf einen Trupp Cardassianer treffen. Elia schafft es noch rechtzeitig ihren Sohn hinter Steinen zu verstecken und wehrt sich gegen die Angreifer. Hilflos muss Arias dabei zusehen, wie seine Mutter hingerichtet wird.
Sein Vater kümmert sich ab diesen Zeitpunkt alleine um seinen Sohn und muss im Laufe der Jahre immer wieder viele Diskussionen in Kauf nehmen seinen Sohn nicht an den vorherrschenden Kampf zwischen den Besetzern und den Wiederstand zu verlieren.

2356 tritt Arias, gegen den Willen seines Vaters, in eine Widerstandsbewegung ein. Er sehnt sich nach Rache für den Tod der Mutter und möchte die Zustände auf Bajor nicht mehr nur hinnehmen. Es kommt zu einem Streit zwischen Vater und Sohn infolge dessen Arias davonläuft.

Mit den Jahren ist Arias maßgeblich an mehreren Aktionen seiner Wiederstandszelle beteiligt. Er gerät niemals in Bedrängnis oder ernsthafte Gefahr. Der Übermut treibt ihn immer wieder zur Annahme von scheinbar undurchführbaren Aufgaben.
Erst 2362 verlässt Arias sein Glück. Bei dem Versuch einen Stützpunkt der Cardassianer in der Nähe der Stadt Ciraban zu sabotieren wird Arias erwischt.
Zwei junge Cardassianischen Soldaten verfolgen den Bajoraner und treiben ihn in eine Sackgasse eines Medizinischen Labors.
Die Verfolger haben nur Hohn und Spott für Arias übrig. Doch anstatt ihn mitzunehmen oder gar zu töten machen sie sich einen Spaß daraus ihn in eine der vorhandenen Stasiskammern zu sperren. Als sie gehen sprengen sie den Zugang und sind sich mehr als sicher, dass der Bajoraner auf keinen Fall überleben wird.

2399 gleicht Ciraban nur noch einer Ruine. Selbst die Trümmerbudler haben die alte Stadt längst verlassen. Eine Gruppe von Studenten der Bajoranischen Universität für Architektur befinden sich im Mai des Jahres zu Forschungszwecken in der alten Stadt. Durch einen Zufall entdeckt einer der Studenten das beinahe noch intakte Medizinische Labor und somit auch Keon Arias.
Mit angeforderter Hilfe können sie den Bajoraner befreien und erkennen zu Aller Erstaunen, dass der Mann nach nun mehr 27 Jahren noch am Leben ist.

Die kommenden zwei Jahre befindet sich Arias in medizinisch, sowie psychologischer, Betreuung. Die lange Zeit in der Stasiskammer hat seinen Körper vollkommen ausgezerrt. Auf lange Sicht, so ist von Anfang an klar, wird Arias einige Defizite davontragen [siehe Medizinische Akte]. Sein Psychischer Zustand ist sehr instabil und für ihn ist beinahe unmöglich
zu akzeptieren, dass alles was er kannte nicht mehr war. Auch die vorherrschende politische Situation, sowie die Gewissheit, dass nach dem Ende Besatzung, die Bajoranische Regierung sich der nächsten Macht unterwerfen will - der Föderation - kann er nicht akzeptieren.

Unkontrollierte Wutanfälle machen es allen beteiligten schwer an ihn heranzukommen. Das ganze entspannt sich erst, als einer der beteiligten Ärzte herausfindet, dass Arias Vater noch immer lebt. Er arrangiert ein Treffen von Keras und seinen Sohn, die sich nach ihrem Streit 2356 nicht mehr gesehen hatten.
Dankbar nimmt Arias diese Chance war. Sein Vater, ein mittlerweile alter Mann, der nach dem Tod seiner Frau alleine geblieben war, versucht ihm die Augen zu öffnen. Er wünscht sich, dass Arias jetzt, nach all den Tragischen Momenten in seinem Leben, versucht glücklich zu werden.  Er erreicht seinen Sohn mit seinen Worten und weckt in dem noch immer jungen Mann den Wunsch zu leben.

2400 schläft Keras friedlich ein und wirft Arias erneut einige Schritte zurück. Ein weiteres Jahr befindet sich der Bajoraner in medizinischer Behandlung. Der Tod seines Vaters lässt ihn erkennen, wie wertvoll das Leben ist und das es trotz aller Rückschläge Wert ist gelebt zu werden. Keras Leben war durchweg gezeichnet von Schicksalsschlägen, doch als er ihn wiedersah konnte Arias erkennen das er keinen Augenblick bereute. So wie sein Vater,
möchte er auf ein erfülltes Leben zurückblicken können, wenn seine Zeit eines Tages kommen würde.

Seine Vergangenheit und Überzeugung bringt ihn zu dem Entschluss sich im Bajoranischen Militär zu engagieren. 2401 beginnt er seine Grundausbildung und das Studium an der Militärakademie. Auf seinen neuen Lebensweg fühlt er sich wohl, jedoch verlässt ihn niemals das Gefühl fehl am Platz zu sein. Nur in sowohl taktischen Manövern oder Feldübungen vergisst er, dass sein Leben dazu bestimmt war eigentlich vor 27 Jahren zu enden.

2405 wird er zum 2nd Lieutenant befördert und tritt seinen offiziellen Dienst an. Seine harsche und teilweise engstirnige Sicht bereitet ihm immer wieder Probleme. Sein Denken unterscheidet sich von den gegenwärtigen Ansichten der Moral, vielen ist der Einsatz von Arias zu riskant. Daher erfüllt er meist nur den Posten der Reserve, wenngleich in ihm eine Menge Potenzial schlummert.

2409 erkennt dies auch Colonel Al-Sadi Orias. Er ist Begründer einer Spezialeinheit von Sicherheitsleuten, mit Militärischen Vorkenntnissen, die von den Bajoranern, der Föderation und anderen Großmächten zur Sicherung hochrangigen Politikern, Botschaftern oder Respektpersonen angestellt wird. Die Isis Organisation existiert seit vielen Jahrzehnten und hat im Föderationsraum einen hervorragenden Ruf. Arias lässt sich auf eigenem Wunsch auf detached duty zu Isis versetzen. Im Bajoranischen Militär bleibt er weiterhin aktiv, untersteht aber nun direkt Colonel Al-Sadi.

2411 führt Arias ein Auftrag als Chef der Sicherheit einer Gruppe Politiker an Bord der USB Atlantis.

Psychologisches Profil

Hinter seiner rauen Art verbirgt sich ein sehr einsamer Kern. Arias ist ein Familienbajoraner, der den Verlust seiner Angehörigen sehr betrauert. Bis zum heutigen Tag führt er regelmäßig Gedenkrituale gemäß seiner Kultur durch. Er schöpft seine Kraft und Lebensmut aus dem Wiedersehen mit seinem Vater und hatte einst nur für ihn angefangen das Leben zu akzeptieren. Der Todestag seines Vaters verbringt Arias immer sehr zurückgezogen in Meditation oder in Gebeten. Er lässt niemand anderen daran teil haben und ist auch nicht gewillt sich an diesem Punkt jemanden zu öffnen.

Arias ist von klein auf sehr Begabt, hat durch die Besatzungszeit aber nie eine reguläre Schule besucht. Er besitzt ein großes Wissen, aber er gelangt auch immer wieder an Punkte, die er bisher nie lernen konnte. Gehobene Mathematik und die standardisierte Föderationssprache hat er erst an der Militärakademie kennengelernt.
Er ist offen gegenüber Chancen etwas dazuzulernen. Dabei kennt er seine Defizite die er vor allem im sprachlichen und wissenschaftlichen Bereich hat.
Föderations Standard spricht er fließend, ab und an kommt es aber noch immer zu Syntax Fehlern.

Personen die er nicht zu seinen Freunden zählt hält er auf professionelen Abstand. Der Schritt zwischen Bekanntschaft und Vertrauen ist bei Arias sehr hoch. Dies kommt vor allem von der Angst, erneut eine geliebte Person zu verlieren.
Er hat eine sehr strenge und forsche Art. Während seiner Arbeitszeit neigt er dazu nicht einmal zu lächeln. Dafür weiß er sich mit seiner Stimme immer ein Ohr zu verschaffen und macht den Eindruck, dass man ihm am besten nicht wiedersprechen sollte.

Arias besitzt eine schnelle Auffassungsgabe und die Fähigkeit komplexe Organisatorische Aufgaben ohne Problem zu lösen. Den Platz als Einheitsleiter innerhalb der Isis Organisation hat er schnell eingenommen.
Er weiß was er von seinem Team abverlangen kann und wo die Vor- und Nachteile der einzelnen Mitglieder liegen. Arias empfindet es als seine Pflicht dafür zu sorgen, dass jeder von einem Auftrag wieder nach Hause kommt.

Gegenüber Cardassianern verhält sich Arias noch immer sehr Feindseelig.
Während er während seiner Aufträge ihnen meist sehr professionell entgegentritt, macht er privat keinen Hehl aus seinem tiefen Hass. Die Besatzungszeit Bajors kann und will er aber nicht vergessen oder verzeihen.
Nach der Schlägerei mit dem Attaché 2409 ist Arias ruhiger geworden. Wenn man ihn in einem sehr besonnen Moment erwischt, würde er vielleicht sogar einräumen, dass er seinen Standpunkt überdenken würde, wenn die Situation sich ergibt. Doch bis dahin wahrt er genüg Distanz zu der ungeliebten Spezis.

Medizinische Einrichtungen sind ein wahres Gräuel für Arias. So lange es Möglichkeiten gibt sich an anderen Orten untersuchen zu lassen geht er Regelmäßig zum Arzt. Auch der Gang zum Psychologen bereitet ihm keine Probleme, er schätzt diese Berufung sehr und findet dort Hilfe wenn seine Vergangenheit ihn einholt. Aber auch hier gilt, dass er anderen nicht leichtfertig vertraut.

Frauen sind für Arias sehr von Interesse. Eine Bekanntschaft für eine Nacht ist für ihn nichts Ungewöhnliches. Sich fest zu Binden steht für ihn bisher außer Frage, schließt es aber auch nicht aus. Seine Gespielinnen sucht er sich nicht wahrlos aus, ebenso wenig macht er ihnen etwas vor. Wer sich auf Arias einlässt, weiß woran er ist und dies bedeutet meistens, dass er am Morgen nicht mehr da sein wird.

Seine Vorliebe für gutes Essen brachte Arias dazu selber kochen zu lernen, dieser Tätigkeit geht er sehr eifrig nach. Im Gegenzug zu seinen sehr üppigen Mahlzeiten treibt der Bajoraner sehr viel Sport. Nicht zuletzt seiner Arbeit wegen.
Er ist ebenfalls ein talentierter Maler und nutzt diese Aktivität zum oft zum Nachdenken. Seine Bilder reicht er sehr oft an Bekannte weiter oder, wenn sich niemand findet, vernichtet sie.

Nichts hasst er mehr als wenn Leute unaufhörlich die Nase hochziehen oder beim Essen schmatzen. Seine Geduld in dieser Hinsicht ist sehr gering.
Fähigkeiten / Schwächen

Spezielle Lehrgänge:
Während seiner Ausbildung im Bajoranischen Militär ist er vor allem für den Offensiven Bereich zu begeistern. Er ist in der Lage zu navigieren, nimmt davon aber gerne Abstand.
Arias belegt während seiner Zeit an der Akademie mehrere Taktische
Zusatzlehrgänge und schließt diese Großteils mit hervorragender Leistung ab.

Zivile Vorbildung:  
Durch seine Zugehörigkeit in einer Wiederstandszelle während der Bajoranischen Besetzung hat Arias diverse Grundkenntnisse in verschiedenen Bereichen. Allen voran besitzt er ein sehr gutes Taktisches und Organisatorisches Denken.

Sprachen:
(Er spricht mit einem sehr starken Akzent.)
Fließend: Bajoranisch & Föderation Standard
Bruchstücke: Cardassianisch
Wirkungsvolle Ergänzung: Viele Schimpfworte & Flüche in diversen Sprachen

Hobbies:
Malen (Öl & Aquarell), Kampfsport, gutes Essen, Lesen, historische Schlachten auf dem Holodeck nachspielen


Klassifizierte Einträge
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Sonstiges
Disziplinarische Vermerke:
2409 - gerät Lieutenant Keon während eines Auftrages mit dem Cardassianischen
Attaché eines Botschafters aneinander. Beide Seiten müssen medizinisch
versorgt werden. Gegen Lieutenant Keon wurde ein Disziplinarverfahren
eingeleitet. - Colonel Al-Sadi
 
Medizinische Akte

Arias reales Alter ist 23 Jahre als er 2399 aus der Stasis befreit wird. Sein Physisches Alter beläuft sich auf 60 Jahre.
Durch die lange Zeit in der Stasis Kammer ergeben sich mehrere medizinische Komplikationen:
* geschwächtes Immunsystem
* chronische Erkrankung der Atemwege (medizinisch behandelt von Nöten)
* an seiner linken Hand können der kleine Finger und jener davor nur bedingt bewegt werden, Arias arrangiert sich sehr gut damit.

Ängste:
* Medizinische Einrichtungen rufen bei Arias Panische Angstattacken aus
* Platzangst, zeigen sich in Nervosität und Schweißausbrüchen - ist aber weitgehend unter Kontrolle

Besonderheiten der eigenen Spezies: Spezis typischer Nasenkamm, das Herz liegt auf einer vertikalen Achse

     

 

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