Lagoyne 133

Lagoyne 133 - Commanding Officer (CO), USB Atlantis
Portrait
Position: Commanding Officer
Dienstgrad: Commander
Abzeichen: 

Vita brevis

2389 Eintritt in die Sternenflotte
2394 Beförderung zum Ensign und Versetzung als Wissenschaftlicher Offizier auf die USS Wallace
2397 Beförderung zum Lt. jg.
2398 vorübergehender Dienst auf der USS Pergamon als Berater über das Volk der Hermat.
2400 Einjährige Pause
2401 Wiedereintritt und Arbeit an der Akademie
2402 Versetzung als Wissenschaftlicher Offizier auf die USS Alilat
2403 Ernennung zum Zweiten Offizier und Beförderung zum Lt. s.G
2406 Versetzung als Erster Offizier auf die U.S.B. Atlantis
2407 Entlassung aus dem aktiven Dienst wegen schwerer körperlicher Gebrechen
2408 Wiederaufnahme des Dienstes als CWI auf der USB Atlantis
2408 Beförderung zum Lt. Commander und Ernennung zum CO der USB Atlantis
2410 Beförderung zum Commander

 
allgemeine angaben
Name: Lagoyne 133
Vorname:-
Spezies: Hermat
Geschlecht: Zwitter (m/w)
Geburtsdatum: 02.09.2371
Heimat: Thama'at, Hermat
Körpergröße: 178cm
Körpergewicht: 70kg
Hautfarbe: weiß
Augenfarbe: schwarztrüb
Haartracht: straßenköterblond-graue Vokuhila-Frisur
Auftreten: Lagoyne ist im Dienst auf einen VISOR angewiesen, der ihn/sie beim Sehen unterstützt. In seinem/ihrem Quartier oder allein im Büro legt ser diesen aber ab, da ser sich 'so besser spüren' kann. Da der/die Hermat außerdem Gleichgewichtsprobleme hat, wenn ser länger laufen muss, benutzt ser einen Gehstock.
Familienstand: ledig
Angehörige:
Vater:
Lagoyne 132 03.10.2351(Ingenieur/in);
Mutter: Cherumoyne 32, 06.02.2346 (Wissenschaftler/in)
Geschwister: Lagoyne 134, 13.12.2372 (Zivilist/in); Lagoyne 135, 14.08.2373 (Pilot/in); 12 Halbgeschwister, keine eigenen Kinder
Religion / Glaube: keiner (Atheist)
Werdegang

2371 Lagoyne 133 wird in Thamaat der Provinzhauptstadt eines Kontinents als erstes gemeinsames Kind von Lagoyne 132 und seinem/ihrer Partner/in Cherumoyne 32 in der Sippschaft geboren. Lagonye zeigt schnell eine unheimliche Begeisterung für alle technischen Dinge und zum Leidwesen seiner Eltern, auch eine Begeisterung für alles was nicht von Hermat stammt. Entgegen der zurückhaltenden Politik der Hermat nach außen, ist das Kind schnell fasziniert von allen Einflüssen von außen, ob es exotische Früchte, fremde Schiffe oder Spezies sind. In den folgenden Jahren bekommt Lagoyne zwei volle Geschwister, was schon auf eine sehr enge Bindung der Eltern für einander spricht. Meist haben Paare innerhalb der Sippschaft höchstens zwei Kinder miteinander, bevor sie sich wieder anders orientieren.

2377 Der Besuch einer recht offen orientierten Schule, auf die auch wenige nicht Hermat-Kinder gehen, steigert Lagoynes Forschungsdrang noch mehr. Er/Sie entwickelt schnell ein unheimliches Talent dafür Informationen aufzunehmen und auch behalten zu können. Besonders interessieren ihn/sie die Fächer Biologie, Astrologie und Mathematik. Lagoyne nimmt sich vor, einmal Raumfahrer/in zu werden, was bei seiner Sippe auf nicht viel Gegenliebe stößt.

2385 Lagoyne wird auf eine höhere Schule eingeschult und entwickelt in kürzester Zeit ein enormes Interesse für das auf Hermat eher selten zu erlernende Föderationsstandard. Dafür sind seine/ihre Leistungen in einigen anderen Fächern eher bescheiden. Wie bei allen Hermat liegen seine/ihre Fähigkeiten eher auf dem Bereich des Technischen. Auf das drängen eines sehr aufgeschlossenen Lehrers kann Lagoyne auf eine Schule wechseln, an der die Kinder der auf Hermat lebenden nicht Hermiten sind. Dort kommt er/sie in Kontakt mit Diplomaten-, Offiziers- und Wissenschaftler-Kindern. Sein/Ihr Drang einmal außerhalb des Planeten zu wirken, wird dadurch gefestigt.

2389 Er/Sie schließt die Schule ab und begibt sich entgegen des Willens seiner Sippe mit einigen Schulfreunden zur Erde um sich an der Sternenflottenakademie zu bewerben. Dort stößt Lagoyne auf eine Gesellschaft, die er/sie bisher nicht näher kennen lernen konnte und deren Geschlechter ihn/sie mehr als interessieren. Obwohl er/sie knapp an der Akademie aufgenommen wird, bestehen seine/ihre Aktivitäten im ersten Jahr an der Akademie eher aus nicht schulischen Experimenten.

Sein/ihr starker Drang sich Kontakten zu anderen, ihm/ihr fremden Geschlechtern zuzuwenden führt dazu, dass er/sie das erste Akademiejahr wiederholen muss.

2394 Lagoyne beendet die Sternenflottenakademie mit einem Abschluss in Exobiologie und Kulturgeschichte und wird als Ensign auf die U.S.S. Wallace versetzt. Dort bekleidet er/sie einen Posten in der wissenschaftlichen Abteilung. Der Kontakt zu fremden Spezies ist für ihn/sie dabei das Schönste. Er/sie entwickelt dabei ungeahnte diplomatische Fähigkeiten, wobei ihm/ihr seine oft etwas zu intimen Kontakte zu den Diplomaten Ärger einbringen. Da die Verhandlungen an denen er/sie teilnimmt allerdings durchweg positiv verlaufen, was auf Lagoynes sehr kontaktfreudige und feinfühlige Art zurück zu führen ist, deckt der Kommandant der Wallace öfters seine/ihre Ausrutscher.

2397 Lagoyne wird zum Ltjg. befördert

2398 Auf dem Planeten Hermat löst ein Zwischenfall mit einem Ferengi-Frachter einen planetaren Konflikt zwischen den Öffnungs-Befürwortern und Gegnern aus. Um die Lage, des gerade in Verhandlungen mit der Föderation steckenden Planeten, zu entspannen schickt die Sternenflotte die U.S.S. Pergamon. An Bord ist auch der/die von der U.S.S. Wallace abkommandierte Lagoyne. Er/sie soll als einer/eine von nur zwei in der Sternenflotte dienenden Hermat als Berater/in der Diplomaten dienen, was die Bräuche und Verhaltensweisen seines/ihres Volkes angeht.

Dabei wir die Geduld von Lagoyne auf eine harte Probe gestellt, las man ihm/ihr einen andorianischen Lt. zuteilt, der so gar nichts mit Lagoynes Methoden anfangen kann. Dennoch schaffen es beide sich zusammen zu raufen und aus Lt. Sheldran und Lt. Lagoyne werden sich gegenseitig schätzende Partner in den Verhandlungen.

2400 Lagoyne verlässt nach einigen weiteren Zwischenfällen, die auf seine doch sehr abweichenden sozialen Verhaltensweisen zurückgehen die Flotte um sich ein Jahr Ruhe zu gönnen. Dieses Pausejahr wird ihm nach einigen diplomatischen Erfolgen auch gestattet. In dieser Zeit beschäftigt er/sie sich vor allem mit Malerei und bereist verschiedene Welten, um sich fortzubilden.

2401 Der/die Hermat kehrt auf die Erde zurück und übernimmt einen Posten an der Sternenflottenakademie. Dort begegnen sich Sheldran und Lagoyne erneut. Allerdings bricht der Andorianer kurz darauf zu einer Sonderausbildung beim Marine Corps auf.

2402 Lagoyne kann nicht lange etwas mit dem doch recht drögen Akademiejob anfangen und lässt sich freiwillig auf ein Schiff am Rande des klingonischen Raums versetzen. Dort schafft er/sie es relativ schnell zum leitenden wissenschaftlichen Offizier.

2403 Auf Grund seiner/ihrer guten Leistungen an Bord der USS Alilat bekommt er/sie den Posten des Zweiten Offiziers und wird zum Lt. s. G. befördert. Lagoyne blüht in dieser Arbeit auf und entwickelt sich zu einem durchweg guten Improvisations- und Organisationstalent.

2406 Lagoyne wird auf den speziellen Wunsch Commander Sheldrans hin auf die USB Atlantis versetzt. Dort bekleidet er/sie den Posten des Ersten Offiziers.

Als Lt. Lagoyne schwer an einem Zuul-Virus erkrankt, schickt Commander Sheldran den/die Hermat in Begleitung von MCapt. Tiru auf deren/dessen Heimatwelt. Dort kann Lagoyne geholfen werden, aber die Folgeschäden der Krankheit sind so schwer, dass ser aus dem aktiven Dienst der Sternenflotte entlassen werden muss. Da Lagoyne keine Zukunft auf Hermat sieht, weil seine Welt ihn/sie wie eine/n Fremde/n behandelt, verlässt ser Hermat wieder und schließt sich der Orionerin an, die ihn/sie aus Pflichtbewusstsein gegenüber eines ehemals vorgesetzten Offiziers mit auf die Achilles nimmt.

2408 Der/die Hermat denkt viel an Bord der Achilles nach und weiß, dass ser kämpfen muss, wenn sein/ihr ganzes restliches Leben wieder einen Sinn haben soll. Auch seine/ihre Liebe zu Mara Jade spielt dabei eine Rolle. Schweren Herzens entscheidet sich Lagoyne für eine Operation bei der die Grundlagen für einen VISOR gelegt werden. Das ser dabei sein restliches Augenlicht verliert war eine Entscheidung die ihm/ihr wirklich nicht leicht fiel. Lagoyne sieht darin aber die einzige Chance wieder in den aktiven Dienst aufgenommen zu werden. Mutig stellt ser einen Wiederaufnahmeantrag in den aktiven Dienst.

Dieser Antrag hat nach der VISOR-Operation Erfolg. Lt. Lagoyne wird wieder in den aktiven Dienst versetzt. Als CWI nimmt ser seinen Dienst an Bord der USB Atlantis auf, wird aber überraschend zum Lt. Commander befördert und zum CO der USB Atlantis ernannt.

2409 Durch einen genialen Schachzug gelingt es Lagoyne und seinen/ihren Offizieren eine alte Nor Station in den Besitz der Föderation zu bringen. Ser startet ein Wiederaufbauprogramm für die USB Atlantis.

2410 Das FKOM befördert Lagoyne zum Commander.

Psychologisches Profil

Lagoyne ist wie alle Hermat offen für neue Dinge und sehr tolerant. Ser hat anders als die Mehrheit seiner Spezies allerdings keine Angst diese Offenheit außerhalb des Planeten auszuleben. Daraus resultiert eine sehr offene Art, das Interesse Neues kennen zu lernen, viel Verständnis und die Fähigkeit zuhören zu können. Gekoppelt ist dies mit seiner/ihren schnellen Auffassungsgabe für alles Technische, wie es bei den Hermat allgemein zu verzeichnen ist.

Andersherum ist Lagoyne äußerst kommunikativ. Ser teilt gerne seine Gedanken und Ansichten mit. Dabei ist ser offen für Kompromisse und bestrebt immer einen beiden Parteien gefallenden Mittelweg zu finden. Dabei neigt ser zu Chaos, auch wenn dieses nur anfänglich auftritt und "aus dem Weg organisiert" wird. Ser hinterfragt Dinge gründlich und bringt es ohne Blatt vor dem Mund vor, wenn ihm/ihr etwas ändernswert erscheint. Dabei ist ihm/ihr der Rang des Gegenübers meist vollkommen egal. Auch die Sprache die Lagoyne dabei benutzt ist manchmal nicht gerade akademikerhaft. Dies hat schon öfters zu Schwierigkeiten geführt. Frechheiten jeder Art werden mit ebenso frechen Kommentaren beantwortet. Lagoyne ist auch keine Person komplizierter Ausdrucksformen.

Lagoyne mag kreative und weltoffene Charaktere um sich herum und versteht sich mit diesen am Besten. Gute Ideen oder viel Einsatz für etwas wird von ihm/ihr meist überschwänglich gelobt. Der/die Hermat ist eher auf ein freundschaftliches Arbeitsklima bedacht. Wehe dem aber, der dies missbraucht. Lagoyne kann auch ziemlich nachtragend werden, wenn er merkt, dass seine Offenheit missbraucht wurde.

Als Offizier/in sieht sich Lagoyne als ein Teammitglied und nicht als eine Person die von oben Befehle gibt. Dies führt zu Schwierigkeiten, wenn sich seine Untergebenen nicht darüber klar sind, dass diese Freiräume doch Grenzen haben. Kommt es allerdings zu einer Krisensituation ist ser in der Lage sofort umzuschalten auf einen bloßen Befehlsgeber und Befehlsempfänger.

Privat ist Lagoyne für fast alles offen. Das heißt bei einem Hermat nichts anderes, als möglichst viele unterschiedliche Personen näher kennen zu lernen. Da das Harmonie- und Sozialgefüge bei dieser Spezies vorzugsweise über den Austausch sexueller Kontakte von statten geht.

Um seiner Umgebung es einfacher zu machen, akzeptiert ser auch, dass man ihn auf ein Geschlecht reduziert und ihn/sie als Sir oder Ma'am anspricht. Lieber hat es Lagoyne aber, wenn man diese Doppelrolle erkennt.

Seit seiner Erkrankung ist Lagoyne aber sehr ruhig geworden und denkt mehr nach bevor ser den Mund aufmacht. Lagoyne fühlt sich manchmal noch als von der Flotte abgeschoben und im Stich gelassen. Auf seiner Heimatwelt erfuhr Lagoyne ebenso keinen Rückhalt mehr. Ser klammerte sich deshalb an MCapt. Tiru, die der/die Hermat als einzige Verbindung zu seinem/ihrem alten Leben sieht, bevor ser wieder in den Dienst aufgenommen wurde. Lagoyne sieht dies als zweite Chance und ist froh wieder auf der Atlantis zu sein, die seine/ihre Familie darstellt.

Seitdem Lagoyne das Kommando über die USB Atlantis bekommen hat, blüht ser wieder auf, es wird aber noch einige Zeit dauern, bis ser ansatzweise der/die Alte ist.

FÄhigkeiten / Schwächen
  • Sprachen: Hermat, Standard, Erd-Standard, Klingonisch, Cardassianisch
  • Ausbildung: Studium der Interstellare Ethnologie und Interstellare Kulturgeschichte, Diplomatenlehrgang, Gruppenführung, Kommandokurs
  • Stärken: ausgeprägter Geruchssinn, kann Neurotransmiter und Pheromone riechen
  • Schwächen: bekommt Lagoyne ein eindeutiges Angebot kann ihn/sie nichts mehr bremsen und er/sie vergisst erst mal alles andere, manchmal zu lockerer Führungsstil. Seit einer Erkrankung ist Lagoyne blind und leidet unter regelmäßigen Fieberschüben und ermüdet relativ schnell. Der/die Hermat trägt einen VISOR und benutzt einen Gehstock.

 


Klassifizierte Einträge

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Sonstiges

Klassisches Zitat: "Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin Hermat."

 
Medizinische Akte

Lagoyne 133 durchlebte die normalen Kinderkrankheiten und brach sich einmal beim Rumtoben den linken Arm, der kompliziert geflickt werden musste.

Außerdem hat der/die Hermat eine Allergie gegen Citrusfrüchte, Tierhaare und Pollen. Er/Sie reagiert darauf mit rotem Hautausschlag oder Niesattacken.

Während seiner/ihrer Stationierung auf der USB Atlantis erkrankte Lagoyne an einem unbekannten Virus. Der/die Hermat wurde zur weiteren Behandlung auf den Heimatplaneten gebracht. Dort konnte das Leben des Hermaten gerettet werden, aber die Erkrankung hat weitreichende körperliche Schäden zur Folge. Das Sehvermögen des Hermaten lag nur noch bei etwa 20%. Außerdem ist die Lungenfunktion stark eingeschränkt. Lagoyne bekommt immer wieder starke Hustenanfälle und leidet unter regelmäßigen Fieberschüben ähnlich einer Malariaerkrankung, die alle drei bis vier Wochen auftreten. Ser ist nicht mehr ansteckend, auch wenn sich Reste des Virus noch im Körper befinden. Aus diesen medizinischen Gründen wurde Lt. Lagoyne aus dem Dienst der Sternenflotte entlassen.

Der/die Hermat lies sich aber nicht unterkriegen und beantragte eine Operation bei der Platinen für einen VISOR eingesetzt wurden. Dadurch verlor der/die Hermat zwar das restliche Augenlicht, aber erlangte durch den VISOR wieder die Sehschärfe um aktiven Dienst leisten zu können. Den Fitnesstest bestand Lagoyne aber nur sehr knapp. Hier war vor allem Kondition und Lungenvolumen bemängelt worden. Der VISOR bereitet die üblichen Kopfschmerzen. Moderne Augenimplantate sind nicht möglich, da diese bisher nicht an die Hermatphysiologie angepasst werden konnten. Die regelmäßigen Fieberschübe dauern 10-24 Std. und treten alle paar Wochen auf. In dieser Zeit zieht sich Lagoyne in sein Quartier oder auf die Krankenstation zurück.

     

 

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