| Werdegang |
Talbot wurde im sonnigen Südafrika während des Sommers geboren. Seine Kindheit verlebte er großteils in den heimischen Weinbergen, wo er im Sommer, als er älter war, mit den Weinreben half. Er lachte viel und war ein kleiner Wildfang, so dass seine Eltern ihn dann ab dem 7. Lebensjahr öfters zu seinen Großeltern schickten.
Seine Großeltern arbeiteten beide auf Sternenbasis 1 im Orbit, sein Großvater als Barkeeper, seine Großmutter als Angestellte im Empfangsbüro.
Während seiner Ferien traf er dort mit Angehörigen der verschiedensten Spezies zusammen und auch mit einigen Botschaftern und anderen, rangniedrigeren Angehörigen der verschiedenen diplomatischen Dienste. Mit den höheren Rängen hatte er nie Kontakt, da diese direkt vom diplomatischen Corps begrüßt wurden und man nicht einfach so Zugang zu ihnen hatte. Diese Vielfalt der Spezies und besonders die Idee, dass die Föderation, ein Zusammenschluss so vieler verschiedener Spezies, so gut funktionierte, beeindruckte ihn und er wollte seine Zukunft ganz der Unterstützung der Föderation widmen.
Als er dann älter wurde und die Schule abgeschlossen wurde, beschloss er, sich auf der Sternenflottenakademie zu bewerben. Den Bewerbungstest bestand er jedoch nicht und musste sich daher neuorientieren.
In einer Bar auf Risa, wo er danach seinen Urlaub verbrachte, kam es zu einem Streit zwischen einer Gruppe Bolianern und einer Gruppe Nausikaaner. Ohne sich der Gefahr bewusst zu sein, versuchte er, zwischen den Gruppen zu vermitteln. Er konzentrierte sich darauf, die Motivationen herauszufinden und so konnte der Streit dann doch noch friedlich beigelegt werden, zumindest bis die Sicherheit eintraf.
Diese Erfahrung prägte ihn sehr, denn er genoss es, für Ordnung zu sorgen und Konflikte zu lösen. Aus diesem Grund bewarb er sich auch nicht nochmal- wie eigentlich geplant- bei der Sternenflottenakademie, sondern wechselte auf die Diplomatenlaufbahn.Um Diplomat zu werden, musste er als erstes ein Studium abschließen, daher schrieb er sich an der Universität in Johannesburg für ein Studium der Geschichte ein, mit Schwerpunkt auf der Geschichte des 22. und 23. Jahrhunderts. Während seines Studiums verbrachte er ein Semester auf Vulkan, um die vulkanische Sicht der Beziehungen zwischen Erde und Vulkan zu studieren. Aus reiner Neugierde verlängerte er sein Studium um 1 Semester, das er an der Universität Pjöngjang verbrachte, um dort die Geschichte und Entwicklung des Staates "Nordkorea" im 20. und 21. Jahrhundert zu studieren. Seinen Abschluss machte er dann an der Lomonossov Universität Moskau.
Nach Abschluss des Studiums bewarb er sich in Paris beim Auswärtigen Amt und konnte dort eine Stelle als Auszubildender bekommen.
Seine Ausbildung führte ihn von der Erde über Vulkan und Andoria bis nach Bajor, wo er als Juniorattache an der Föderationsbotschaft weilte und mithalf, die Mitgliedschaft Bajors in der Föderation zu unterstützen.
Nachdem dieser Auftrag erledigt war, erhielt er seinen ersten großen Auftrag, er sollte an Bord der USS Hawking in den Gamma-Quadranten vordringen und dort bei Erstkontakten helfen. Dies tat er auch, mehrfach, bis er dann wegen Unstimmigkeiten mit der Führungscrew auf eigenen Wunsch hin versetzt wurde, nach Kesprytt.
Nachdem die USS Enterprise vor über 30 Jahren einen negativen Bericht bezüglich der Aufnahme in die Föderation abgegeben hatte, sind die Beziehungen zwischen den Kes und der Föderation abgekühlt. Nun, nach 30 Jahren, sollten die Beziehungen wieder verbessert werden und Sullivan entsandt werden. Vor Ort unterhielt er gute Kontakte zu den Kes, jedoch gefiel ihm die Sache mit den Prytt nicht, er wollte den Planeten geeint in die Föderation bringen.
Auf seine Vermittlung und sein Drängen hin kam es zu einem Gipfeltreffen zwischen den Anführern der Kes und der Prytt, dieses endete nach dem Austausch von Beleidigungen in einem Massaker. Die Föderationsdelegation konnte noch rechtzeitig evakuiert werden, bevor es zu einem Krieg auf der Oberfläche kam. Nach diesem Fehlschlag war die vielversprechende Karriere des Botschafters ruiniert und er begann immer mehr, Trost im Alkohol zu suchen.
Um seinem Leben eine neue Richtung zu geben, beschloss er, zunächst einen Schreibtischjob anzunehmen und mehr in der Verwaltung tätig zu sein. Nachdem er 1 Jahr auf Memory Alpha gearbeitet hatte, beschloss er, wieder in den aktiven Dienst zurückzukehren und beantragte seine Versetzung auf die frei gewordene Botschafterstelle auf Deneb IV. Nach 2 Jahren bei den Bandi, in die Zeit fiel die entgültige Eröffnung von "Farpoint Station" Die Feierlichkeiten zogen sich über 2 Wochen hin und dabei floss sehr viel Alkohol. Bemerkend, dass dieser Alkohol sehr entspannend auf ihn wirkte und seine Schuldgefühle wegen Kesprytt milderte, beantragte er, auf Sauria versetzt zu werden, um dort besseren Zugang zu echten saurianischen Brandy zu haben.
Mehrere Mitarbeiter bemerkten den häufigen Aufenthalt ihres Vorgesetzten in diversen Bars, meistens kam er erst früh morgens stark alkoholisiert nach Hause. Da sie einerseits seine diplomatische Karriere nicht beenden wollten, andererseits aber den Botschafter aus dieser stark alkoholträchtigen Atmosphäre herausholen wollten, beschlossen sie, dafür zu sorgen, dass er weit weg kam. Sein Alkoholproblem hatte in Form von Gerüchten schon seinen Weg durch das diplomatische Corps gemacht, daher sollte er auf eine weit entfernte Welt versetzt werden, wo gerade erst eine Botschaft eröffnet wurde, nach Nelkar.
Nach mehreren Beschwerden über sein Verhalten von Seiten der Botschaftsmitarbeiter- auf Nelkar beschloss man ihn so weit wie möglich wegzuversetzen, auf die USB Atlantis |
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| Psychologisches Profil |
Zu Beginn seiner Karriere war Talbot ein aufgeschlossener, pflichtbewusster Mann, der manchmal etwas arrogant mit seinen Mitmenschen umging, besonders als einer der erfolgreicheren Diplomaten in der Föderation.
Seine anfänglichen Erfolge bei Erstkontakten setzten ihn unter starken Druck, an dem er schließlich auf Kesprytt zerbach.
Er ist immer noch ambitioniert und möchte sein Fehlverhalten rückgängig machen, zu manchen Zeiten, wenn er merkt, dass es doch nicht vorangeht, wird er sehr desilusioniert und macht sich Gedanken, den Beruf aufzugeben.
Sein Alkoholkonsum hat ihm Laufe der Jahre leicht abgenommen, mittlerweile fällt seine Alkoholkrankheit nur bei längerer Beobachtung auf, zum Beispiel wenn er sich in Bars zuschüttet. Ist er Betrunken, kehrt sein altes Selbstvertrauen zurück, er wird dabei aber nicht sonderlich gewalttitägi, nur etwas durchsetzungsbereiter und sturer. Vor wichtigen Ereignissen, manchmal auch nur, wenn er früh morgens schlecht gestimmt ist und nicht aufstehen möchte, greift er zu mehreren Flaschen, mixt sich einen Drink und erst dann ist er bereit zu arbeiten.
Generell lässt er sich ungern von anderen Leuten sagen, was er zu tun und zu lassen hat, besonders wenn es auf dem diplomatischen Parkett geschieht und die Anweisungen von Außenstehenden, zum Beispiel Sternenflottenoffizieren kommt.
Zur Sternenflotte hat er eine gemischte Beziehung. Seine Ablehnung an der Sternenflottenakademie betrachtet er teilweise immer noch als Beleidigung und manchmal vergleicht er Offiziere mit sich, um meist zu dem Schluss zu kommen, dass wenn er schon nicht genommen wurde, hätten diese Leute erst recht nicht in die Flotte gedurft.
Eine leichte Melancholie ist im nüchternen Zustand immer vorhanden. Wenn er spricht, spricht er in langen, manchmal verschachtelten Sätzen, häufig so, als wäre er gerade auf einer Bühne.
Ärzten gehorcht er meistens, es sei denn, sie raten ihm vom Saufen ab, diesen Ratschlag schlägt er in den Wind. Wenn ihm Medikation oder andere Therapien verschrieben werden, befolgt er die Anweisungen gewissenhaft, wenn er sie nicht gerade vergisst. Da er seinem Gesundheitszustand bei diplomatischen Geschäften sehr wenig Bedeutung beimisst, kommt dies besonders in Stresssituationen häufiger vor. |
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| FÄhigkeiten / Schwächen |
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- Durchsetzungsfähig
- Diplomatisches Gesprächsgefühl
- Einfühlungsvermögen
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| Klassifizierte Einträge |
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| Medizinische Akte |
| Physisch ist Talbot in einigermaßen guter Verfassung, durch seinen Alkoholkonsum geht es aber seiner Leber nicht sonderlich gut. Er sollte mindestens einmal die Woche zu einer medizinischen Untersuchung, es geht besonders um die Leber, wegen der er auch 3 Mal täglichen Tabletten nehmen sollte. Vergisst er seine Medikation mehr als zweimal, könnte es zu einem Leberversagen kommen, wodurch eine Operation innerhalb der nächsten 5 Stunden notwendig wird, ansonsten wird er wahrscheinlich nicht überleben. Die medizinische Untersuchung dient in erster Linie der Kontrolle, ob er seine Medikamenten immer einnimmt und ob die Dosierung verändert werden muss. Je nach Alkoholkonsum muss die Dosis erhöht oder herabgesenkt werden. |
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