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Aina ist kein Mensch der auf natürliche Art und Weise geboren wurde. Sie ist das Ergebnis eines Genversuches einer Gruppe von mit dem System der Föderation unzufriedenen Extremisten. Deren Zielsetzung war es, ein neues Heer von 'Übermenschen' zu schaffen, damit diese dann die Macht übernehmen und die menschliche Spezies zur Beherrschenden Spezies des Alpha-Quadranten machen. Alle anderen Völker werden von diesen Extremisten als minderwertig angesehen. Ihr leuchtendes Vorbild sind die genetisch verbesserten Krieger aus der Zeit vor dem 3. Weltkrieg. Aina selbst ist eines von 20 Babies, die bei diesen Versuchen gezeugt wurden.
Die Extremisten waren in Besitz einer Raumstation, die auf einer geheimgehaltenen Bahn durch das All zog, weit weg von Planeten oder Sonnen. Die Genetiker, die Aina erschaffen haben, versuchten bei dieser - wie sie es nannten - Experimental-Serie alle ihrer Ansicht nach negativen menschlichen Eigenschaften herauszufiltern. Das Ziel war gewesen, einen überdurchschnittlich Intelligenten, körperlich überlegenen und absolut makellosen Menschen zu erschaffen. Am besten einen, der keine Skrupel besitzt und von seiner eigenen Überlegenheit absolut überzeugt ist.
Das Ergebnis - Aina und ihre Schwestern - ist dann doch nicht ganz so geworden wie erwartet. Unter anderem liegt Ainas Intelligenz zwar etwas über dem Durchschnitt, aber der einzige Nutzen den sie davon hat ist die phänomenale Gabe sehr schnell zu lernen. Körperlich war das herumdoktern eher ein Erfolg. Abgesehen von der Tatsache, daß Ainas Körper nur ungefähr 20% so schnell altert wie der eines natürlich gezeugten Menschen, ist Aina flexibel im Geiste und hat schnelle Reflexe. Allerdings litten die Selbstheilungsfähigkeiten ihres Körpers. Von Verletzungen erholt sie sich trotz der modernen Medizintechnik nur sehr langsam und ihr Körper reagiert manchmal allergisch auf viele der modernen Heilmethoden.
Erkauft wird das alles aber mit einem extrem hohen Kaloriengrundumsatz, so daß sie sehr viel Essen muß. Sollte sie über den Zeitraum von 24 Stunden ihren Nahrungsbedarf nicht decken können, reagiert ihr Körper leider sehr heftig. Ihre Bewegungskoordination schwindet und sie wird unkonzentriert. Ab einem Entzug von Nahrung der länger als 72 Stunden dauert, fällt sie in eine Art Koma, aus dem sie nur noch erwacht, wenn man ihr intravenös Nährstoffe zuführt.
Trotz der Sorgfalt, die die Wissenschaftler bei der Zusammenstellung des Gen-Mixes hatten walten lassen, gleicht keine von Ainas Schwestern der Anderen Ainas Kindheit verlief zwar ereignislos, aber auch lieblos. Kindheit im herkömmlichen Sinn hat sie nie genossen, immer nur wurde sie wie eine Laborratte behandelt.
Schon früh erkannten die das Projekt begleitenden Wissenschaftler Ainas Strategische/Taktische Begabung und begannen diese auch zu fördern. Im ungefähren Alter von 18 Jahren war Ainas Genie voll ausgereift und auch ausgebildet. Auch körperlich hatte sie das Ende ihrer Wachstumsperiode erreicht. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits eine fundierte Ausbildung in Strategie und Taktik erhalten, sowie in Systemtechnologie und Kampf. Ainas veränderter Gencode machte sie theoretisch prädestiniert für einen Kommandanten im Feld, aber dieser Vorteil wird durch einen weiteren Nachtei erkauft: Aina war nur sehr unwillig, jemanden körperlich anzugreifen bis hin zu - für außenstehende - masochistischen Pazifismus. Wurde ihre Toleranz aber dann doch einmal zu hart auf die Probe gestellt, setzte sie gnadenlos alle Vorteile ihres verbesserten Körpers ein Für die Wissenschaftler war Aina damit ein Mißerfolg und sollte beseitigt werden.
Ainas Rettung war einer der Laboranten, der sie seit Baby auf betreut hatte. Dieser Laborant wollte es nicht zulassen, daß seine "Aina" einfach getötet wird und verhalf ihr in einem Schiff - Ainas heutiger Tigerente - zur Flucht.
Die folgenden Jahre verbrachte Aina immer unterwegs, immer auf der Suche nach etwas, das sie nicht kannte. Ainas einziger Besitz - das Schiff - ist ihr Anker in der Realität und wird von ihr überall hin mitgenommen. Durch ihre Fähigkeiten war sie eine Zeitlang sehr beliebt, vor allem bei zwielichtigen Organisationen, die ihr Genie nutzten, um ihre 'Geschäfte' perfekt planen zu lassen.
Im Laufe der Zeit wuchs aber Ainas soziales Verständnis und sie beschloß, sich auch die Suche nach ihrer verlorenen Kindheit zu machen. Mehrere Jahre des herumstreunens brachten sie schließlich an die Tore der Akademie in San Franzisko. Den Aufnahmetest bestand sie problemlos. Die Flotte war zu sowas wie ihrer Ersatzfamilie geworden. Hier bekam sie zum ersten Mal alles, was sie in ihrer Kindheit vermißt hatte. Freunde, Gemeinschaft und ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.
Nach der Akademie wurde sie ans CATS (Center for Advanced Taktical Simulations) versetzt, um dort Strategisch/Taktische Forschungen und Simulationen zu erstellen. Vom CATS wechselte sie nach 5 Jahren, inzwischen Lt.(sg) als CSO auf die USS Europe Nach einem Zwischenafall, während dem sie den vulkanischen CO der Europe Krankenhausreif geprügelt hatte, wollten die höherrangigen Freunde besagten COs Aina loswerden, und boten ihr eine Ehrenhafte Entlassung mit einer Degradierung an, da sie sehr wohl wußten, daß Aina im Falle einer Kriegsgerichtsverhandlung frei gesprochen werden würde.
Aina, die in ihrem Vertrauen in die Flotte zutiefst erschüttert war, nahm das Angebot an und kehrte der Flotte für immer den Rücken. Während ihrer Zeit als Freelancer kam sie auch immer wieder mit - damals noch Sylene - in Berührung, dort auch mit dem Jade-Clan. Eine Zeit lang war sie sogar mit Pierre liiert.
Nach ihrem Austritt aus der Flotte flüchtete sie dorthin zurück und fand eine neue Heimat und Familie beim Jade-Clan. So wie andere - siehe Surreal - ist sie heute adoptiertes Mitglied der Jades. Ainas Dienste sind heute wieder sehr gefragt und hochbezahlt, allerdings hält sich Aina immer im Hintergrund und beendet ihre Mitarbeit meist bevor ihre Pläne in die Tat umgesetzt werden. Daher kann man ihr auch keine Starftaten nachweisen, wenn der Flottengeheimdienst auch schon eine umfangreiche Akte über sie hat und sie sogar über Mittelsmänner hin und wieder selbst engagiert.
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