Die Shlupp

BEGIN FILE - Spezies-Datenbank, Starfleet S-4690-Cr7, Stardate: 80424.0000 (70221.1215)

 

1.) Das Aussehen der Shlupp:

Die Shlupp haben einen humanoiden Körperbau. Ihre rauhe Haut ist mit rotbraunem, grobem Fell überzogen. Ihre durchschnittliche Größe beträgt 1,80m. Ihre Gesichtsform unterscheidet sich stärker von denen der im Alpha Quadranten ansässigen Spezies.Ihr Fell ist sehr dicht, und fühlt sich flauschig an. Manche Shlupp haben auch sehr langes Haar, andere halten das ihrige sehr kurz. Sowohl männliche als auch weibliche Shlupp ähneln sich stark.Die Shlupp tragen meist mit irgendwelchen kleinen technischen Raffinessen gespickte Kleidung. Die Kleidung gehört meist zu einem Raumanzug. Ein Kleidungsstück soll bei den Shlupp deren sozialen Rang verdeutlichen.

 

2.) Die Heimatwelt der Shlupp:

Das System "Shlupp" besteht aus einer Sonne und 2 Klasse M Planeten (Shlupp 1 und 2). Nur Shlupp 1 ist von höherentwickelten Lebewesen besiedelt. Das System ist weit vom Föderationsraum abgelegen.%0a%0aDer Heimatplanet der Shlupp befindet sich weit im Beta - Quadranten, also relativ weit entfernt vom Föderationsraum. Er wird gemeinhin als Shlupp 1 bezeichnet. Entstanden ist der Planet vor 6 Mrd. Jahren. Der Klasse M Planet hat keine besonderen Merkmale, besteht aber teilweise aus im Alpha Quadranten noch unbekannten Metalllegierungen und noch nicht spezifierten Stoffen. Das Leben auf Shlupp 1 ist in den letzten 300 Jahren sehr schwierig geworden, da er mit Nanoviren verseucht war. Die Viren werden erst seit kurzer Zeit erfolgreich bekämpft.
Das Klima weist durchschnittliche Temperaturen von 24° Celsius am Äquator, 18° Celsius auf der Nord und Südhälfte auf. Die Niederschläge sind dabei erstaunlicherweise über den ganzen Planeten gleichmäßig verteilt - Wüsten oder starke Feuchtgebiete findet man kaum bis gar nicht.
Fast die gesamte Planetenoberfläche ist eben. Die 3 Ozeane sind relativ klein und weisen nur einen geringen Salzgehalt auf. Allgemeinhin ist der Planet als grüner Riese bekannt, und als großer, Überfluß - Planet zu klassifizieren.
Diese günstigen Lebensverhältnisse ermöglichten eine schnelle Entwicklung von Leben auf dem Planeten. Schon vor der Existenz der Shlupp muß es intilligentes Leben auf dem Planeten gegeben haben, worauf verschiedene Relikte hinweisen. Daneben hat die Evolution extrem stabile, aber hochkomplexe Tier und Pflanzenarten hervorgebracht. Das Ökosystem auf Shlupp war nie starken Belastungen ausgesetzt und konnte sich somit frei entfalten und sich optimal im Laufe der Zeit anpassen. Allerdings ist die Konsquenz, daß das Ökosystem anfällig für Einflüsse von außen ist.

 

3.) Geschichte der Spezies:

Das ausgeglichene Klima schaffte günstigste Vorraussetzungen für eine Entwicklung einer Hochkultur. Die intilligente Lebensform der Shlupp entwickelte sich aus einer bärenartigen Tierart über einen sehr langen Zeitraum, der mehrere Millionen Jahre von Bär zu Shlupp benötigte. Die ersten intilligenten (Hoch-) Kulturen entstanden vor 30000 Jahren.
Die Entwicklung der Spezies war gleichmäßig verlief aber sehr langsam, da die Shlupp nie gefordert waren, sich gegen andere durchzusetzen und dadurch besser zu sein als diese. Vor 10000 Jahren begann man, den Weltraum zu erkunden. Die Shlupp drangen bei ihren Streifzügen durch das All in weite Teile des Beta und Alphaquadranten vor, und kolonisierten einige Planeten. Das unermessliche Wissen, daß sie dabei sammeln konnten, befindet sich in großen Sammlungen gefasst, die streng bewacht werden. Die Shlupp teilen und tauschen aber gerne Informationen und ihr Wissen.
Die Shlupp kannten ursprünglich keinen Krieg oder Gewalt. Einzelne Konflikte (es waren meist Meinungsverschiedenheiten) konnten immer Dank der Kompromissbereitschaft und des Zusammenheitsgefühl gelöst werden. Machtkämpfe, die von aussen kamen, waren zu belanglos, als daß die Shlupp ihnen je große Bedeutung beimaßen - der Beta Quadrant war ihnen technologisch meist unterlegen. Zudem hielten sich die Shlupp immer aus den Angelegenheiten ihrer Nachbarn herraus.
Vor ca. 300 Jahren begann eine starke politische Krise das Shlupp - Volk zu spalten. 2 miteinander konkurrierende politische Pole stritten sich um die bis dahin solide aufgeteilte Macht der Shlupp. Die ursprüngliche Kompromissbereitschaft und das Zusammenhaltsgefühl der Shlupp war verschwunden oder trat in seiner Bedeutung zurück.
Hatten sich die Shlupp in ihrer gesamten Geschichte davor nie von der Evolotion drängeln lassen und sich nur langsam weiterentwickelt (30000 Jahre um auf einen technologischen Stand zu kommen, der etwa der Föderation entspricht), setzte nun ein Wettrüsten ein, das die beiden Machtpole gegeneinander einsetzten. Die wohl schlimmste Waffe, die den Untergang der bis dahin immer im Aufschwung lebenden Shlupp bedeutete, waren kleinste, auf Nanotechnologie basierende Roboter, die mit Nervenzellen ausgerüstet waren.
Ursprünglich waren die Roboter auf die Vernichtung von zivilisationstechnischen Einrichtungen programmiert. Aber die Kombination von Biologischen Komponenten mit hochkomplexer Technologie ermöglichte den Robotern die Entwicklung eigener Intilligenz - sie richteten sich nun auch gegen die Shlupp. Neben der Fähigkeit, Metalle zu zersetzen um damit neue Nanoroboter zu erschaffen, wehrten sich die Roboter hartnäckig gegen die Bestrebungen der Shlupp, ihre heimtückische Waffe wieder loszuwerden. Milliarden Shlupp starben am Befall der Nanoroboter - die den Körpern gelöste Metalle entzogen und die Fähigkeit besitzen, die Nervenstränge der befallenen Person zu blockieren. Die Shlupp versuchten sich der Seuche durch Flucht zu entziehen. Sie machten einen gemeinsamen Sammelpunkt aus, und begaben sich mit ihren Schiffen dorthin. Auf der Reise schliefen die Shlupp in Stasiskammern, die ihnen weiteren Schutz vor den Viren gaben.
Die 300 Jahre nach dem Krieg waren geprägt von einem nomadenhaften Treiben der Shlupp. Ihr ursprüngliches Gefüge war zerstört und sie hatten große zivilisationstechnische Fortschritte verloren. Shlupp 1 war unbewohnbar, viele Kolonien fielen anderen Rassen zu, die die Schwäche der Shlupp nutzen. Der Krieg bewirkte aber auch wieder das Zusammenschweißen beider Machtpole, die erkannten, wohin ihr Treiben geführt hatte. Der alte Wille zum Kompromiss war wieder da.
Die Zeit nach dem Krieg war geprägt von Flucht, Zerstörung und Resignation. Die Shlupp besaßen nicht genügend Raumschiffe, um alle zu evakuieren - Milliarden zurückgelassener Shlupp starben einen qualvollen Tod.
Im Kampf gegen die Nanoroboter entwickelte man mehrere Gegenmethoden, die aber nie effektiv genug wirkten, alle Nanoroboter zu vernichten. Daneben wurden Schiffe entwickelt, die den Nanorobotern keine Nahrung boten. Konventionelle Schiffe waren hingegen ein leichtes Ziel für die hungrigen Roboter.
In der Gegenwart haben die Shlupp entdeckt, daß sie ihre telepathisch und telekinetisch wirkenden Kräfte gegen die Nanoroboter einsetzen können. Sie beginnen nun mit dem Wiederaufbau ihres Reiches. Zudem haben Sie - dank der Föderation - im Alpha Quadranten eine zweite Heimat und neue Freunde gefunden. Sie werden sich nun auch auf den Handel zwischen Alpha und Betaquadranten ausrichten, der für sie recht lukrativ sein dürfte und beim Aufbau des Reiches sicher auch sehr nützlich.

 

4.) Erster Kontakt mit der Föderation:

An SD 51114.1700 machte sich die USS Port Haven auf den Weg zur Romulanischen Grenze, an der ein völlig unbekanntes Schiff mit Kollisionskurs Richtung Erde gesichtet wurde. Die Analyse und Erkundung des Schiffes führte schließlich zum Wecken der seit 300 Jahren in ihren Kojen schlafenden Shlupp. Das Schiff schien ziellos durch das All zu fliegen.
Die Kontaktaufnahme erfolgte friedlich.
Leider war das Schiff mit Nanorobotern infiziert und bedeutete ein großes Gefahrenpotenzial. Gemeinsam mit den Föderationsoffizieren fand man aber eine Lösung für das Problem.%0a%0aDie Shlupp - Besatzung des Schiffes stellten einen Asylantrag bei der Föderation und entsandten Botschafter.

 

5.) Aktueller Politischer Status:

Bei Verhandlungen mit den Botschaftern der Shlupp hat man vor einiger Zeit die Rahmenbedingungen für eine eventuelle Mitgliedschaft der Shlupp in der UFP besprochen und erfolgreich ausgearbeitet. Mittlerweile sind die Shlupp Mitglieder der Föderation.

 

6.) Soziales Verhalten:

Die Shlupp sind in ihren Entscheidungen sehr bedacht und gehen jede Situation als erstes mit friedlichem Willen an. Ihr soziales Verhalten ist familiär und sie halten in jeder Situation zusammen. Sie haben aus ihrem Krieg vor 300 Jahren wichtige Lehren gezogen und gehen inszwischen mit ihren Entscheidungen sehr vorsichtig um. Ihr miltitärischer, politischer und sozialer Aufbau ist hierarchisch gegliedert. Religionen spielen in der Shlupp - Kultur nur eine untergeordnete Rolle, doch nutzt man diverse Zeremonien, um sich mit bestimmten Problemen auseinanderzusetzen. So meditieren sie sehr oft.
Interressieren sich die Shlupp für ein anderes Geschlecht - z.B. wenn sie der Fortpflanzung nachgehen wollen, verbinden Sie sich telepathisch mit dem anderen Geschlecht. Die Erbinformationen werden dabei ebenso telepathisch weitergegeben. Die weibliche Shlupp trägt dann das Kind aus. Die Shlupp sind Säuger.
Daneben können die Shlupp sich auch noch über den klassischen Paarungsakt fortpflanzen. Ihre tierische Vergangenheit hat sie mit allem ausgestattet was man zur altbekannten Form der Fortpflanzung benötigt.
Doch ist diese Art vor allem bei älteren Shlupp verpöhnt. Was aber die jungen Shlupp nicht hindert es zu versuchen.

 

7.) Besondere Fähigkeiten:

Die Shlupp sind Meister der Telepathie und Telekinese. Jeder Shlupp lernt in seiner Jugend seine Fähigkeiten bis zur Perfektion vorranzutreiben. Allerdings wenden Sie ihre Fähigkeiten nur selten und vereinzelt gemeinsam an. Mit anderen Lebewesen verständigen sie sich aber öfters auf telepathischem Wege. Ein Mensch kann so. z.B. innerhalb weniger Stunden durch Telepathische Verbindung mit einem Shlupp soviel lernen, wie er durch normale Lehrmethoden nur in Wochenlangem Studieren lernen würde. Zuviel Telepathie führt aber zu starken Kopfschmerzen beim Empfänger. Wenn sich sehr viele Shlupp gleichzeitig telepathisch verbinden, erzeugt die Telekinese eine augenblickliche Ohnmacht durch Überbelastung bei anderen telepathisch befähigten Spezies, alle anderen leiden unter einem starken Juckreiz. Diese große Verbindung wird aber nur extrem selten verwendet - so wussten die Shlupp bis zum Zusammentreffen mit der Föderation noch nichts von der Wirkung auf die Nanoroboter, die durch diese große Verbindung zerstört werden können.

 

8.) Medizinelle Besonderheiten:

Die Shlupp sind nicht sehr ausdauernd und keine guten Kämpfer. Sie sind gegenüber anderen Spezies wie Mensch oder Klingone eher friedlicher Natur.%0a%0aIhre Physiologie hat nie eine besondere Belastung ertragen müssen und ist dementsprechend einfach gebaut. Sie enthalten sehr viele Nervenzellen und ein großes, komplexes Nervenzentrum - vergleichbar mit dem menschlichen Gehirn.
Der organische Aufbau der Shlupp gleicht dem der Menschen. Sie besitzen eine Lunge, ein Verdauungssytem und andere Organe die in ihrer Funktion den menschlichen ähneln.
Die Shlupp sind den meisten anderen humanoiden Lebewesen, die es im Alpha - Quadranten gibt, körperlich weit unterlegen.

 

9.) Technologische Besonderheiten:

Die Technologie der Shlupp kann man als hochentwickelt bezeichnen. Sie ist der Föderationstechnik unterlegen, bietet aber einige Besonderheiten. So besitzen die Shlupp Schiffe, die dynamisch ihre Form beliebig ändern können - das Material ist ein fluides Metall, das durch Stromzufuhr eine Struktur und Festigkeit erfährt. Dadurch ist es z.Bsp. möglich, dass sich das Schiff wieder selbst regeneriert, wenn es z.Bsp. durch Beschuss in der Hülle beschädigt wurde.
Dies funktioniert aber derzeit nur, indem die Shlupp die erforderlichen Prozeduren telepathisch steuern. Nicht - telepathisch begabte Spezies haben deshalb vorraussichtlich Schwierigkeiten, diese Technik zu übernehmen, was nicht heisst, dass es nicht möglich ist.%0a%0aWaffenmässig sind die Shlupp Schiffe weit unterlegen. Ihre Schilde sind stark, aber nicht überdimensioniert.
Im Shlupp Raum befinden sich zudem Raumportale, die ähnlich wie einem Wurmloch, schnelle Verbinden zweier Orte ermöglichen, auch wenn diese einen weiten Abstand besitzen. Der Aufbau solcher Portale stellt einen immensen Aufwand da und die Shlupp haben in den letzten 300 Jahren kein neues mehr bauen können. Zudem sind einige völlig zerstört, was einen großen Einschnitt in die Infrastruktur bedeutet. Derzeit befindet sich kein einziges mehr in Benutzung.

 

10.) Besonderes Wissen:

Der Wissenstand der Shlupp ist immens. Sie halten ihr Wissen unter Verschluß, sind aber bereit, dieses mit geeigneten Partnern zu teilen. Sie kannten als einzige die Wurmlöcher, die von Alpha zu Beta - Quadrant führten.
Eine Hinterlassen der Shlupp sind alte, pyramidenförmige Tempel, die im All auf einigen Planeten verstreut sind. Diese sind riesige Massenspeicher und enthalten sehr viel von dem Wissen, dass die Shlupp in 30000 Jahren angesammelt haben. Um an diese Informationen zu gelangen, werden dem Interessierten vorher 10 Prüfungen auferlegt, die dieser zu erfüllen hat. Erst dann hat er Zugriff auf die Informationen. Einer dieser Tempel wurde schon entdeckt und die Prüfungen von der Föderation erfüllt. Auf die Informationen kann man nun in den Datenbanken der Föderation stossen, denn sie wurden dort mit eingepflegt.

Ein Spiel von SF-Germany.com