Begleitjäger: SF-12-XW Hyäne-Klasse

SF-12-XW Hyäne-Klasse

1. Einleitung

Klassifikation: 1-Mann Jäger
Mission: Verfolgung; Abfangen von Marschflugkörpern, Objekten und Feindschiffen, Systemaufklärung, Systemverteidigung, Systempatrouille; Raumüberlegenheitsjäger
Dienstzeit: 2310-heute (mit Modernisierungen)
Entwurf: SMC und Sternenflotte
Schiffe: -
atmosphärischer Flug: Ja, Eigenschaften ähnlich der Danube
Ausstieg: Über das Cockpit
Landung: Drei Landebeine

2. Struktur

Spannweite (X): 20 m
Höhe (Y): 6,3 m
Länge (Z): 13 m

3. Allgemeine Beschreibung

Die SF-12 wurde ursprünglich 2310 entwickelt, als man aus mittlerweile lang zurückliegenden Erfahrungen mit den Klingonen sowie jüngsten Piratenaktivitäten bemerkte, dass deren Scoutschiffe zwar schnell von großen Kreuzern verjagt werden konnten, dies jedoch auch mit mehreren kleineren Shuttles möglich war. Man kam auf die Idee das für die Perimeterverteidigung von Raumstationen und Kolonien zu nutzen. Bisher hatte man einsitzige Sublichtjäger nur für Kunstflugzwecke genutzt, doch der Space Fighter 12 wurde einer der ersten reinen Kampfmaschinen der Sternenflotte. Ursprünglich nur mit Impulstriebwerken ausgerüstet, waren unter den Tragflächen Raumflugtaugliche Raketen befestigt, in den Tragflächen saßen die Phaser. Aufgrund des zusätzlichen Gewichtes, bei mangelnder Elektronik und Computer war zu diesem Zeitpunkt ein atmosphärischer Flug nicht möglich. Die drei Landebeine verschwinden während des Fluges im Rumpf.

Manche behaupten aufgrund ihres hässlichen und unzeitgemäßen Designs hätte sie den Namen Hyäne erhalten. Gleichsam aber kann der Jäger wie seine Namensvetterin überaus kraftvoll zubeißen und wenn sie zu dritt angreifen, besitzen die Maschinen nahezu die gleiche Feuerkraft wie eine Peregrine oder auch ein Bird of Prey.

Während des ersten Cardassianischen Krieges aus den 40er Jahren des 24. Jahrhunderts wurden warpfähige Jäger benötigt, um die Flotte zu entlasten. Die Hyäne erhielt einen solchen Antrieb, bekam die obligatorischen Gondeln und verzichtete auf die Raketen was ihre Feuerkraft beträchtlich schmälerte. Das Modell W geriet aufgrund dessen schließlich, außer in Grenzbereichen, in Vergessenheit. Während des Sep’tarinkrieges waren Jäger dann wieder Mangelware und man entschied die Hyänen erneut einzusetzen. die W1 erhielt denselben Mikrotorpedowerfer wie die Runabouts der Danube Klasse, um ihre Feuerkraft zu erhöhen. Dann wurde sie erneut zur Entlastung der Flotte eingesetzt.

Da Krieg herrschte war jedoch keine Zeit für weitere Modernisierungen und viele Hyänen gingen aufgrund mangels moderner Systeme im Konflikt verloren. Nun, da seit Ausbruch des Krieges mit Romulus, den Feindseligkeiten mit Cardassia und der Rohstoffkrise viele Staffeln um neue Jäger buhlen, designte Starfleet mit Unterstützung des Marine Corps eine neue Ausbaustufe des Warpfighters SF-12, um den momentanen Engpass überbrücken zu können. Daraus entstand die XW, sie erhielt einen eigenen maßgeschneiderten Werfer für Mikrotorpedos und neuere Pulsphaser die auf denen der Defiant basierten, aber logischerweise deutlich verkleinert und dabei abgeschwächt werden mussten, um in den Jäger zu passen. Sowie ein Sensor-, Hüllen- und Maschinenupgrade, doch trotz all dem muss der Pilot auch heute noch immer einen leichten aber geschlossenen Raumanzug tragen, um bei Kampfschäden nicht plötzlich ohne Energie für die Lebenserhaltung da zu stehen.

Damit ist das Modell zwar der älteste im aktiven Dienst befindliche Fighter seiner Art, aber dabei beinahe so modern und bissig wie ihre Kameraden. Die USB-Atlantis ist die erste Frontstation, die mit diesem neuen Typ beliefert wird, weitere werden folgen, bis man sämtliche Lücken mit Fightern neueren Typs versorgen kann.

4. Trägersystem und Einsatzgebiet

Aufgrund ihrer nicht unerheblichen Größe und des sperrigen Designs ist ein Einsatz auf Sternenflottenschiffen mehr als nur unpraktikabel. Lediglich die Shuttlehangars der Galaxy Klasse wären in der Lage ein ganzes Geschwader aus Zwölf Maschinen (a zwei Wings zu 6 Maschinen) aufzunehmen, müssten dabei aber einen Grossteil ihre Shuttles opfern. Hierzu ist die Sternenflotte jedoch nicht bereit, vor allem da neuere Jägermodelle existieren, die weniger Platz benötigen. Die Sternenflotte testet gerade den Einsatz von kleineren Impulsjägern ohne Warpkapazitäten, wobei das Aussetzende Schiff dann voll und ganz als Träger fungiert. Ansonsten wird die Hyäne über extreme Langstrecken (über 20 Lichtjahre), mit Frachtern ohne Startmöglichkeit transportiert oder besser ausgeliefert.

Für die Hyäne bleibt daher nur der Einsatz von Raumbasen und Kolonien aus, für den sie ursprünglich auch entwickelt wurde. Sie soll für den Schutz von Kolonien und Raumbasen sorgen, für die keine großen Kreuzer abgestellt werden konnten oder sollten. Was auch die starke Bewaffnung erklärt. Die Hyäne wurde nicht zur Bekämpfung feindlicher Jagdmaschinen konzipiert, vor allem deshalb nicht weil es zu ihrem Höhepunkt keine solche Maschinen gab. Ihre Aufgabe besteht darin in größeren Formationen feindliche Aufklärungsverbände abzuwehren, Piraten zu vernichten oder generell feindliche Objekte abzufangen. Folglich verlässt sie heutzutage ihr Heimatsystem nur noch selten.

Innerhalb kürzerer Episoden sah das durchaus anders aus. Während der Kriege operierten die Jäger auch als Abschirmeinheiten für größere Flottenverbände. Während dieser Zeit landeten immer jeweils wenige der Jäger auf größeren Schiffen der Sternenflotte, um den Piloten eine Pause zu gönnen oder schnellere Warpreisen zu ermöglichen. Diese Rotation belastete den Platz in den Shuttlehangars nicht zu sehr und ermöglichte einen Einsatz rund um die Uhr.

Besonders leidensfähige oder tollkühne Piloten führten jedoch auch Langstreckenmissionen aus. Normalerweise operiert eine Staffel mit 12 Maschinen, wobei jeweils zwei Wings mit je 6 Maschinen gebildet werden und getrennt operieren.

Unter dem Rumpf können mehrere Module angebracht werden, die das Aufgabenspektrum um einiges erweitern. So z. B. Bergung von Verwundeten, Bombardement, gezielte Luft-Boden Angriffe, Transport von Nachschub oder auch spezielle Aufklärungsflüge.

Ein weiteres Modell der Hyäne mit einklappbaren Flügeln, wie bei einigen Trägerflugzeugen des 2. Weltkriegs auf der Erde, wurde verworfen, da es sich aus Sicht der Experten nicht lohnte die Hyäne weiter auszubauen. Nach annähernd 100 Jahren Dienstzeit ist das Grunddesign bereits heute mehr als veraltet. Was aber aufgrund ständiger technischer Upgrades, bei stetiger Verkleinerung der Komponenten, zwar ins Gewicht fällt, jedoch den sinnvollen Einsatz nicht verhindert. Dennoch rechnet niemand damit, dass die Hyäne noch länger als 10 Jahre im aktiven Dienst sein wird.

5. Bildliche Darstellung

6. Technische Daten

Warpsysteme

Energieerzeugung: Mikro-M/AM-Reaktor
Warpgondeln: 2 unter den Tragflächen
Bauweise: Mikro-M/AM WF-Mk IV
Marschgeschwindigkeit: Warp 3
Höchstdauergeschwindigkeit: Warp 4 (max. 8 Stunden)
Notfallgeschwindigkeit: Warp 5,02 (max. 5 Minuten)
Versagen des Antriebs: Warp 5,03

Impulssysteme

Energieerzeugung: Mikro-M/AM-Reaktor
Bauweise: WF-H-3
Triebwerke: 2 im Heck integriert
voller Impuls: 0,6fache Lichtgeschwindigkeit

Ionennachbrenner

Energieerzeugung: Plasma aus dem Mikro-M/AM-Reaktor
Triebwerke: 2 im Heck integriert
Beschleunigung: 8.993.773 m/s² (von o auf 0,6c in 12s)

Einsatzdaten

Max. Reichweite: 15 – 20 Lichtjahre
Lebenserhaltung: 30 Tage
Max. Operationsradius: 10 Lichtjahre
reg. Einsatzgebiet: Eigenes Sonnensystem

Steuerdüsen

Anzahl: 8
Platzierung: Hauptrumpf, je vier oben und unten an den Ecken.

Rettungssysteme

Generell: Absprengen des Cockpitrumpfes
Alternativ: Schleudersitz mit Cockpitkapsel
Notfall: Notfallausstieg über Cockpit
Raumanzug: Ja

Zusatzsysteme

Befestigung: Nur ein System unter dem Rumpf
Arten (Beispiele): Aufklärungsmodul (Kameras, Sensoren etc.)
Zusatztanks für Atmo-flug
Raumminen (2)
Luft-Boden-Raketen (6)
Bomben (4)
Cargomodul
Stasiskammer für 2 Verwundete
(weitere)

Taktische Systeme

Torpedos

Typ: Mikro-Chem. Mk II, variable Ausnutzung
Ort: 1 Doppelwerfer, Dorsal
Vorrat: 12 Mikrotorpedos
Abschuss: 2 Torpedos synchron oder abwechselnd asynchron
Bereit: Feuerleitsystem benötigt 4 Sekunden zur Zielerfassung
Nachladen: Die Ladezeit beträgt 2 Sekunden

Phaser

Typ: Mk II Pulsphaserkanonen
Ort: Je einer Back und Steuerbord vom Cockpit
Bereit: Feuerleitsystem benötigt 2 Sekunden zur Zielerfassung, Feuer auf Sicht möglich

Schilde

Die Hyäne produziert nicht genug Energie, um Schilde unterhalten zu können, abgesehen vom Navigationsdeflektor. Verfügt auch nicht über eine schwere Panzerung. Folglich musste man sich etwas einfallen lassen, die Hülle kann polarisiert werden, ähnlich der alten NX-Klasse.

Sensorensystem

Typ: Verb. Dopplersystem
Ort: Nase

Mannschafts- und Hilfssysteme

Mannschaft (nominell): 1
Mannschaft (Maximalkapazität): 2 (1 Notsitz)
Medizin: -
Transporter (Personen): -
Transporter (Notfall): -
Transporter (Fracht): -

Zusätzliche Raumfahrzeuge

  • keine

Deckeinteilung

1.Cockpit, Antriebssysteme

Besatzung

Gesamtanzahl: 1
Offiziere: 1
Unteroffiziere und Mannschaften: -
Typische Besatzung: 1 Pilot

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