Begleitschiff USS Barbarossa Variante - Saphir-A Klasse


BEGIN FILE - Schiffsdatenbank, Saladin Fleetyards - Dokument SF-TS-326/12XB, Stardate:150215


Einleitung

  • Klassifikation: Eskorte
  • Mission: Systemverteidigung, Patrouille, Erkundung
  • Dienstzeit: 2409 - Heute
  • Entwurf: Saladin Fleetyards, Damaskus, Neo-Syria-System, UFP
  • Schiffe: USS Barbarossa (ehem. USS Falkenauge, stat. USB Atlantis)

Struktur

  • Breite (X): 92 m
  • Höhe (Y): 42 m
  • Länge (Z): 106 m
  • Masse: 3,55*108 kg
  • Decks: 5
  • Trennungsoption: nein
  • Modulsystem: nein
  • atmosphärischer Flug: ja

Vorwort

Bei der USS Barbarossa handelt es sich um einen speziellen Umbau, basierend auf der Saphir Klasse. Daher ist es ratsam zuerst die Specs der Saphir-Klasse zu lesen.

2405 war das erste Schiff der neuen Luna Klasse vom Stapel gelaufen, dass Schiff vereinte mehrere neuartige Technologien unter anderem wurde das ODIN Sensorsystem an Bord installiert oder besser in dem großen Modul auf dem Schiff selbst.

Schon damals hofften die Ingenieure in absehbarer Zeit eine verkleinerte Version herstellen zu können, die man dann auch in kleinere Schiffe einbauen könnte. Dieses HEIMDALL System würde eine gewaltige Verbesserung darstellen.

Im Sommer 2408 hatten die Wissenschaftler und Ingenieure des HEIMDALL Projektes endlich Aussicht auf Erfolg. Sie hatten es geschafft bei annehmbarer Größe der Phalanx zwei Drittel der Leistung eines ODIN-Systems zu erreichen.

Zumindest im Labor war das also möglich, allerdings fehlte noch die Praxis auf echten Schiffen, die waren in Kriegszeiten allerdings Mangelware. Dennoch sah man da kein großes Problem, schließlich hatten viele Admiräle die Entwicklung der Luna Klasse begeistert mitgetragen.

Allgemeine Bemerkungen

Händeringend suchte man nach bereits bestehenden Schiffen, die als Testbasis für den neuen Typ dienen und die Entwicklung verkürzen konnten. Bis man durch Zufall auf einen neuen Schiffstyp stieß, die USS Saphir-A. Der jüngste Spross der Defiantfamilie entsprach nicht ganz dem gesuchten Schema und befand sich selbst noch im Entwicklungsstadium. Zeigte aber sehr gute Ansätze.

Die Admirale Fischer und el Kamil, beide waren schon an der Luna beteiligt gewesen, reisten zum Pluto und teilten den Entwicklern ihre Vorschläge mit. Diese trafen jedoch nicht auf fruchtbaren Boden. Am Pluto entwickelte man die nächste Generation eines allgemeinverwendbaren Eskortschiffes, die Gäste wollten jedoch ein Hochspezialisiertes Modell, dass darauf ausgelegt war ein neues System zu testen. Beide Projekte zusammenzulegen war also nicht möglich, doch wurden die Konstrukteure von HEIMDALL ermutigt ihre Theorien anhand der Saphir weiterzuentwickeln, man gab ihnen den Stand des Designs mit und würde zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, ob eine Saphir abgestellt werden konnte, um entsprechend der Pläne umgebaut zu werden. Die Admirale gingen also zurück ans Zeichenbrett.

Schnell verwarfen sie das Modulsystem, das Holodeck, das großräumige Krankenrevier und die wissenschaftlichen Anlagen, HEIMDALL würde vieles eh vereinfachen. Die holographische Saphir verwandelte sich in ein ausgehöhltes Metallgehäuse in das langsam das Sensorsystem eingebaut wurde . Mitten im Schiff wurde über zwei Decks so etwas wie eine Kontrollzentrum eingeplant, von hieraus sollte man die Funktion von HEIMDALL überwachen.

Zentrum wurde eine Art „Hologlob“ der erstmals eine realistische Darstellung vom Raum um das Schiff erlaubte und dem kommandierendem Offizier einen ungeahnten Überblick über das Geschehen bietet. Um diesen virtuellen Globus, in dessen Mitte eine Saphir ruht und der alles um sie herum darstellte, gruppierten sich Wissenschaft, Taktik und weitere Systeme. Hierbei griff man in vielen Teilen auf Erfahrungen und Equipment des Intrepid–Holo-Refit Designs zurück. Auch wenn die Konsolen tatsächlich existierten gab es doch z. B. überall Projektoren für die Darstellungen von diversen Sachverhalten. Auf vielen Schiffen wurde so etwas als Astrometrisches Labor bezeichnet, doch auf so kleinen Schiffen hatte es das noch nicht gegeben.

Die Sensoren der Barbarossa sind damit weitreichender und leistungsstärker, als die einer alten Galaxy oder einer modernen Sabre, was ihr sie zu einem hervorragenden Erkundungs- oder Patrouillenschiff macht, ihr fehlen allerdings die wissenschaftlichen Kapazitäten zur Auswertung vieler Ergebnisse.

Außerdem wurde der Bewaffnung natürlich besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Der platzfordernde Torpedowerfer wurden aus dem Schiff genommen. Wodurch die vier vorderen Pulsphaser nun die einzige, wenn auch beeindruckende, Bewaffnung des Schiffs darstellen

Zusätzlich zu den üblichen Hüllenupgrades erhielt die Barbarossa die gleiche experimentelle Panzerung wie die Saphir, angelehnt an die Schiffe der NX-Klasse. Nur wurde dieses Material bereits dauerhaft polarisiert und verfügt über deutlich bessere Defensiveigenschaften, sie ist auch der Grund für das merkwürdig flache Aussehen der Hülle.

Am Ende stand ein Schiff, dass nun weniger auf allzu weitläufige Expeditionen ausgelegt ist, sondern vor allem kurze Aufklärungsflüge, Eskorten und Patrouillen fliegt. Ihr Energiehaushalt ist aufgrund der Stromfressenden Systeme etwas heikel und der Hologlob kann unter Warp nicht betrieben werden. In Anlegung an den roten Bart von James Edward MacClintock, dem ursprünglichen Designer der Saphirklasse, nannten Vice Admiral Fischer und Rear Admiral el Kamil ihr Schiff Barbarossa („Rotbart“).

Dennoch wird die USB-Atlantis im Frühjahr 2409 das erste Schiff erhalten. Da man keine eigene Barbarossaklasse bauen wollte, entsteht das Schiff durch den Umbau einer standard Saphir. Als neue Barbarossa wurde die USS Falkenauge ausersehen, dass Schiff befand sich zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Barbarossapläne gerade an einem Punkt, an dem der Umbau noch günstig war. Das Schiff verließ die Werft am 15. Januar 2409 und erfüllte die Erwartungen auf den Testfahrten, die Effektivität im Einsatz wird die Besatzung der USB-Atlantis testen müssen.

Sollte das HEIMDALL Sensorsystem in dem kleinen Schiff gut funktionieren, spricht nichts dagegen es nicht auch in größeren Schiffen einzusetzen.

Technische Daten

Warpsysteme

  • Energieerzeugung: M/AM-Reaktor
  • Warpspulen: 2 (integriert im Rumpf)
  • Bauweise: M/ARA Saphir Mk I Quadcore
  • Marschgeschwindigkeit: Warp 6
  • Höchst-Dauergeschwindigkeit: Warp 8,4 (maximal 12 Stunden)
  • Notfall-Geschwindigkeit: Warp 8,8
  • Versagen des Antriebs: Warp 9,0

Impulssysteme

  • Energieerzeugung: Fusionsreaktoren (BLMU-* Mk-V-Kontrollsystem)
  • Bauart: KRLT IV
  • Triebwerke: 2 (koordiniert)

Taktische Systeme

Phaser
  • Typ: Mk VI (Schnellfeuer-Phaserpulskanonen)
  • Ort: 4 (frontal voraus)
Torpedos
  • Keine installiert
Schilde
  • Typ: Selbstremodulierendes Hochenergieschildnetz (Mk XV)
  • Typ: Standard Struktur Integritätsfeld
  • Typ: Duranium/Tritanium Doppelhülle mit 5 cm polarisierter Hüllenpanzerung
Sensorensystem
  • Typ: HEIMDALL-Sensorensystem
Traktorstrahl
  • Traktorstrahl: 1 Emitter
  • Ausrichtung: ventral, achteraus

Andere Systeme

  • SABED-Leitungssystem
  • Holonetz (zur internen Kommunikation)
  • Hologlob

Mannschafts- und Hilfssysteme

  • Mannschaft (nominell): 40
  • Mannschaft (Maximalkapazität): 100
  • Medizin: 2 Betten
  • Transporter (Personen): 1 ( Kapazität: 10 )
  • Transporter (Notfall): 1
  • Transporter (Fracht): 1

Zusätzliche Raumfahrzeuge

  • Shuttlebuchten: 1 ventral, hinter dem Turm
  • Fahrzeuge: 1 Shuttle

Deckeinteilung

Untertassensektion

  • A. Brücke, Deuteriumtanks, Bereitschaftsraum, Quartiere der Offiziere, obere Pulsphaser
  • B. Impulsantrieb, Maschinenraum, Computerkern, Transporterraum, Quartiere der Unteroffiziere
  • C. Krankenstation, Antimaterietanks, Messe, Mannschaftsquartiere, Computerkern, Astrometrie
  • D., Navigationsdeflektor, untere Impulsphaser, Astrometrie
  • E. Langstreckensensoren, Shuttlehangar, Frachtraum, Frachttransporter

Besatzung

  • Gesamtanzahl: 40
  • Offiziere: 5
  • Unteroffiziere und Mannschaften: 35
  • CO: Commander / Lt. Commander
  • XO: Lieutenant sg.
  • OPS: Lieutenant jg.
  • TAK/CSO: Ensign
  • FLG: Ensign

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